"Er lässt die Musik atmen"

Der Musiker Matthias Kuhn übt seine breite musikalische Tätigkeit als Dirigent und Cellist mit renommierten Ensembles im In- und Ausland aus. So beschäftigt er sich auch mit historischer Aufführungspraxis (Das Neue Orchester Köln, Die Freitagsakademie, Affetti Musicali) und zeitgenössischer Musik (Stadttheater Bern, La Strimpellata, basel sinfonietta, Klavierquartett Charmillon, SONEMUS Sarajevo). - "Matthias Kuhn leitete das Werk mit grosser Sicherheit, prägnanter Präzision und unmissverständlicher Gestik."

2004 gab er sein vielbeachtetes Opern-Debut am Berner Stadttheater mit der Uraufführung von Christian Henkings Leonce und Lena . - "Der Berner Dirigent dokumentiert sein grosses Talent in dieser Aufgabe auf besonders nachdrückliche Weise."

Seit drei Jahren ist er regelmässiger Gast am Pult des Berner Symphonie Orchesters. Auftritte am Menuhin Festival Gstaad und am Festival MESS Sarajevo sowie Gastdirigate bei den Sinfonieorchestern Basel, Biel, St. Gallen, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, der Philharmonie Targu-Mures (Rumänien) und La Strimpellata Bern (CD der Four Episodes von Ernest Bloch) zeugen von seiner regen Tätigkeit. - "...und zudem mit sehr genauer, konzentrierter Schlagtechnik"

Beim Akademischen Orchester Freiburg i. Br. und beim Medizinerorchester Bern ist er Chefdirigent. Daneben widmet er sich als Cellist vor allem der Kammermusik, mit seinen Duo-Partnern Eva-Maria Zimmermann (Klavier) oder Romano Giefer (Cembalo). - "Wie sie aufeinader hörten, wie sie die Themen einander zuspielten - das war meisterhaft."

Neben seinen Studien in Bern und bei Prof. Dr. P. Gülke in Freiburg i. Br. brachte ihn die Teilnahme an diversen Meisterkursen und Festivals mit Künstlern wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Lorin Maazel, Isaac Stern und Leon Fleisher zusammen. Ausserdem erhielt er das S.&N. Kay Fellowship für Dirigieren am Tanglewood Music Festival und studierte dort bei Seiji Ozawa, André Previn und Jorma Panula.



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(c) dvz